Vor
Sonnenaufgang verziehen sich die letzten Nebelschwaden über den Teichen
im Dorneburger Park im Süden. |
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Alle Geräte sind einsatzbereit. Neben den Bäumen gibt es diesmal
noch andere Spielverderber: die reichlich vorhandenen Kühltürme. |
Ausgerechnet
hinter solch einem Warmluft- und Feuchtigkeitsverbreiter steigt die Sonne
empor. Das Seeing ist dementsprechend miserabel. Merkur ist erst deutlich
nach dem 2. Kontakt schemenhaft zu sehen. |
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Erst einige Minuten später wird Merkur
besser erkennbar.
Diese und die nachfolgenden Aufnahmen entstehen
fokal am 5"-Refraktor, der allerdings durch den Glassonnenfilter
auf ca. 110 mm abgeblendet wird.
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In
der Kuppel entsteht mit der Violau-Video-CCD-Kamera (Projekt von Michael
Anton von 1995) ein 5 1/2 stündiges Video mit dem gesamten Transit,
anfangs fast formatfüllend durch einen 80 mm f/5 Refraktor, später
in einem Ausschnitt durch ein C8 bei f/10. |
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Am 5"-Refraktor werden Fokalaufnahmen auf Diafilm gemacht, später
mit Telekonverter bei 3 m Brennweite. |
Vor
der Sternwarte sind weitere Teleskope aufgebaut. Auf 2 festen Säulen
sind ein 127 mm Refraktor (Fokalfotografie) samt Russentonne zur visuellen
Beobachtung und ein 100 mm Refraktor zur Sonnenprojektion aufgebaut. |
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Durch
unseren 8"-Dobson (mit Baader Sonnenfilterfolie) werden die besten
visuellen Beobachtungen gemacht. Samtschwarz hebt sich die kleine Merkurscheibe
von der Sonnengranulation ab. Der große Sonnenfleck nahe der Sonnenmitte
steht in einem deutlichen Kontrast zur deutlich schwärzeren Merkurscheibe.
Außerdem ist der Rand des Merkurs scharf begrenzt, im Gegensatz zum
ausgefransten äußeren Rand der Penumbra. |
Im
Vortragsraum ist das Videobild der CCD-Kamera gleichzeitig auf einem großen
Fernsehbildschirm live zu verfolgen. |
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Dies wird unter anderem von einer Kindergartengruppe genutzt, die unter
fachkundiger Anleitung dieses Ereignis begeistert miterlebt. |
Während
der ganzen Zeit ist der Himmel mehr oder weniger frei von Wolken. |
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Kurz
vor Ende der Bedeckung. |